Wäller von den Muschelsuchern
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Wir sind den Wäller-Freunden im IHR e.V. angeschlossen. Auf dieser Seite können Sie viel über den Wäller erfahren. Außerdem sind dort viele befreundete Züchter und Zuchthunde der Rasse Wäller, teils mit eigener Homepage aufgelistet.
Auch einige Briards und Australien Shepherds sind dort zu finden, weil ja immer wieder die Ausgangsrassen eingekreuzt werden.
Es gibt  ein Forum, welches immer für einen Eintrag oder für Fragen für Sie geöffnet ist. Wir finden es schön, dass sich Wäller-Besitzer aller Vereine dort untereinander austauschen was ihre Lieblinge und deren Erziehung betrifft.
Schauen Sie doch einmal herein, im Moment läuft auch gerade ein netter Fotowettbewerb.

 

Tasso:
Meine Tasso Marke wurde mir mit meinem Internationalen Impfpass von meiner Tierärztin überreicht. Zuerst wusste ich gar nicht, weshalb ich dieses olle Klapperding an meinem Halsband tragen muss, aber neulichs habe ich beim Gespräch von Hannes Frauchen mit meinem Frauchen mitbekommen, dass ein halbjähriger Labrador von ihr auf einer verkehrsreichen Straße gesehen und eingefangen wurde. Sie hat ihn mit nachhause genommen, und weil das Tierheim zu der Zeit nicht besetzt war, hat sie bei der Telefonnummer, die auf dem blauen Anhänger an seinem Halsband war, angerufen. Das waren dann die Leute von Tasso. Die haben sofort das Herrchen von dem Kleinen ausfindig gemacht, und so war der Labbi innerhalb kürzester Zeit wieder zuhause.

Das Agility-Zelt:
Nachdem es bei Quelle nicht mehr das Ü-Ei Zelt gibt, hat mein Frauchen uns ein tolles grünes Kermit-Zelt zum Geburtstag schenken lassen. Sie hat sich durch das ganze Netz gegoogelt, und dann bei uns im Nachbarort eine Frau gefunden, die diese tollen Zelte neben anderen Hundezubehör, vertreibt. Es ist ein "Turbo pet house" und kann von einer Frau alleine in einer Minute aufgebaut und auch in zwei Minuten wieder zusammengelegt werden. Einfach klasse. (Es ist auch etwas größer als das Ü-Ei).

 

Bei unserem ersten Turnier hat uns das Zelt am Vormittag gegen Sonne und am Nachmittag vor Regen geschützt. Es passt mein grosses Kissen sowie ein kleiner Tisch und zwei Klappstühle mit hinein.

 

 

Bürsten und Fellpflege:
Dazu gehört bei uns eine Kinderbastelschere mit abgerundeten Schneiden. Die werden für Knoten benutzt, die gar nicht mehr aus meinem Fell heraus gehen. Zwischen den Zehen werden auch die Verfilzungen herausgeschnitten, da sich dort oft Dornen verhaken, die mich dann bei jedem Schritt pieken. Ausserdem wird in der Agi-Zeit damit mein Fell, dass zwischen den Ballen herausguckt, geschnitten (aber nicht zu kurz), damit ich Halt auf der A-Wand und dem Laufsteg habe. Dann werden ein grobzinkiger und ein mittelzinkiger Kamm benutzt (muss nicht unbeding, habe ich aber geschenkt bekommen). Dann wird noch viel die Mason Pearson benutzt, die ist für überall und ist für die Massage nach dem Kämmen gut. Dann wird noch die doppelte Bürste (eine Seite Draht mit Gummienden, andere Seite Kunststoff Borsten) benutzt. Eine feine Drathbürste kann man für die Unterseite ganz gut benutzen, ist aber eigentlich besser für die Katze. Und zuletzt kommt noch ein Kamm mit drehbaren Zinken. Das ist ein ganz geniales Teil. Wir benutzen meistens aber nur Drehzinkenkamm, Marson Pearson und die Schere (aber nur wenn es gar nicht anders geht).

 

 

 

Leuchthalsbänder:
Nach dem Kauf verschiedener Leuchthalsbänder, die uns alle nicht überzeugt haben, bin ich im Internet auf das "Leuchtie" gestossen. Das ist ein gartenschlauchähnlicher Ring mit 4 LED Leuchten ( in gelb, rot, blau, lila, orange oder grün). Das Problem war immer das lange Fell von Baggy, das über die Lämpchen hing. Das Leuchtie ist aber sehr leuchtstark, so dass es durch das Fell durchscheint. Nicht hundertprozentig, aber das Beste, was wir bis jetzt auf dem Mark gefunden haben. Preis: 32,90. Das war es mir wert, weil wir im Winterhalbjahr zweimal am Tag im Dunkeln laufen und die Autofahrer uns somit besser sehen. Mir gefällt es auch sehr gut, dass ich immer weiss, in welchem Gebüsch Baggy gerade wieder einmal fremde Briefe liest.
Ich selbst habe mir zwei Minijoggerlämchen bei Sport-Karstadt besorgt und jeweils an meine beiden Jacken gehängt. Sie fallen kaum auf, man hat sie aber somit immer griffbereit und kann sie anschalten, als wenn man eine schwere Taschenlampe mitschleppt oder diese zwischen Hustenbonbon, Tempos und Hundetüten in der Tasche suchen muss (Dann ist das Auto nämlich schon lange über einen drüber...). www.leuchtie.de/

 

 

Futter:
Baggy wurde mit Anifit aufgezogen und ich habe sie damit weitergefüttert. Nach einer Weile mochte sie dieses Futter aber nicht mehr und es gab auch Probleme mit der Firma.
Wie haben dann verschiedene andere Futtersorten ausprobiert und sind nun bei Pet-fit gelandet, welches wir mit Flocken ergänzen. Teilweise wird selbst gekocht mit Gemüse (ausser Paprika und Zwiebeln) Kartoffen, Reis und Nudeln mit Rind oder Huhn oder Pansen.  Nebenbei gibt es Möhren, Äpfel, Kohlrabi etc. (ausser Rosinen/Weintrauben) Langsam nähern wir uns dem Thema Barfen. Das ist auf alle Fälle die leckerste Futterart für Baggy. HOMEPAGE Pet-fit


Spielzeug:
Der Wurfarm ist eine prima Sache. Da mein Frauchen zu der Sorte schlechteste Werferin gehört, erreicht sie Dank diesem Wurfarm wenigstens eine Weite von 20-35 Metern. Da freue ich mich, wenn ich dann hinter diesem leuchtenden Gummipall hinterherstürmen kann. Tennisbälle sind verboten, weil die meine Zähne durch den Filzbelag abschleifen und bis jetzt sind die Richter immer sehr zufrieden mit meinen Zähnen. Ab und an werden mir nämlich auch die Zähne geputzt.

 

Reise nach Cornwall (Südengland):

Im Jahre 2007 fiel meinem Frauchen von heute auf morgen ein, 2008 nach Cornwall in den Urlaub zu fahren. Dafür benötigte ich ein Zertifikat vom Diagnostischen Labor, Institut für Virologie in Giessen über meinen Tollwut-Antikörperwert ( Titer, der mindestens größer oder gleich 0,5 IU/ml sein muss). Das hört sich ziemlich kompliziert an, ist aber für mich nur eine einfache Blutabnahme gewesen. Die Abnahme erfolgte am 29. Nov. 2007 (weil die Blutabnahme genau ein halbes Jahr vor Einreise genommen werden muss) und somit stand genau ein halbes Jahr später (02.06.2008) unserer Einreise ins Vereinigte Königreich nichts mehr im Wege. Doch, 24 - 48 Stunden vor der Einreise musste ich noch eine Wurmkur gegen Bandwürmer und ein Zeckenmittel bekommen und diese drei Dinge mussten auch in meinem Impfpass dokumentiert werden. Somit ging es dann am 01. Juni 08 los. Die Fahrt von Schleswig-Holstein bis nach Dünkirchen (Frankreich) dauerte ca. 8 Stunden, währenddessen wir immer wieder Pausen gemacht haben. Abends haben wir dann das erste Mal im Ibis-Hotel geschlafen, mit Hund gar kein Problem. Am nächsten Tag ging es dann mit der Fähre nach Dover. Leider musste ich während dieser Zeit ( 2 Std.) im Auto bleiben, was meinem Frauchen gar nicht gefiel, aber ich war ganz tapfer und habe geschlafen. Dann in Dover angekommen sind wir erst einmal spazieren gegangen und ich habe britische Luft geschnuppert. Dann ging die Fahrt weiter nach Salisbury, wo wir unseren ersten Stopp gemacht haben.

 


 

 

 

 

 Von hier hat mein Frauchen die ersten Postkarten losgeschickt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir haben immer 2-3 Nächte in Bed & Breakfast Unterkünften übernachtet und tagsüber die Umgebung erkundet. Als erstes kam die Jurassic-Coast dran. Wunderwunderschön. In den ländlichen Umgebungen durfte ich immer frei laufen. In den Städten werden die Hunde meist an der Leine geführt und somit auch ich. Mein Herrchen hat sich schnell ans Linksfahren gewöhnt, nur beim Straßeüberqueren zu Fuß war es wesentlich schwerer.

 Küstenpanorama mit Baggy.

 Dann kamen viele Hafenstädtchen (und wer war zuerst im Hafenbecken und hat sich abgekühlt??? Natürlich die Baggy), Stonehenge, New Forest, Dartmoor (supermegaschön) mit freilaufenden Schafen, Kühen und den struppigen Dartmoor-Ponies. Die gab es allerdings schon im New-Forest, die sogenannten New-Forest-Ponies (man merkt ja wohl spätestens jetzt, dass mein Frauchen eine alte Pony-Liebhaberin ist). Meine Familie war schon ziemlich begeistert über die grüne Vielfalt in diesem Land. So hatten sie es sich wirklich nicht vorgestellt. Es war auch sehr hügelig, aber gerade das hat den Reiz mit ausgemacht.

 

 


Ich liege auf der Mole und sonne mich. Wir hatten sehr schönes Wetter und konnten bis auf einen Tag in Salisbury ganz auf den obligatorischen englischen Nachmittagsregenschirm verzichten.

 


Zum Baden allerdings musste ich mit Flüssen und Bächen vorlieb nehmen, da Cornwall und Devon von Steilküsten geprägt ist. Die wenigen Strände, die es dort gibt, sind oft sehr steinig und die wenigen Sandstrände davon sind im Sommer für Hunde verboten (bis auf wenige Ausnahmen, und die zu finden ist sehr müßig, trotz Hundestrandführer, den uns ein liebes Paar aus Neuseeland mitgebracht hatte).



 

Endlich mal ein wenig Sandstrand, an den ich auch durfte. Dort haben wir ganz lange Ballapportieren aus seeräuber- und schmugglergefährdeten Gewässern gespielt. Herrlich...

 

 

 



 

 


 

Ich durfte unterwegs in Herrenhäusern, Farmen, Pferdehöfen, und Inns übernachten. Dort hatte ich dann auch genügend Auslauf. Tagsüber haben meine beiden Großen immer Ausflugsziele gewählt, bei denen ich jede Menge Auslauf und Aufgaben hatte. Ständig haben sie angehalten und sind spazieren gegangen. Ich dann immer mit und dabei viel erlebt.

 


 

 

 

Eine alte Postbrücke war ein schöner Spielplatz für mich. Rauf und runter, rauf und runter und zwischendurch immer wieder im Fluss abkühlen, danach am gelben duftenden Ginster schnuppern und dann auf Erkundungstour gehen.

 

Die cornischen Hunde sind auch ok, bis auf ein paar Ausnahmen, mit denen man einfach nichts anfangen konnte. Die habe ich links liegen gelassen oder habe ihnen gesagt, dass sie bitte nicht so aufdrinlich sein sollen. Trotz verschiedenen Sprachen haben sie mich verstanden.

 

 

 

 

Wie man sieht, bin ich ein sehr fröhlicher Hund. Bei diesem Foto bin ich auf mein Herrchen zugerannt und habe ihn fast umgeschubst hihi.


 

In Cornwall und Devon hat wohl jeder dritte Engländer einen bis drei Hunde (an der Leine und wer keinen Hund an der Leine hatte, hat sich ein Kleinkind an die Leine genommen). Die am meisten vertretene Rasse war wohl der Border-Collie, aber der aus der Arbeitslinie. Danach kamen die Schwarz/weiß/braunen Cockerspaniel.  Ständig wurde ich von den Engländern für einen Bearded Collie oder Old Englisch Sheepdog (Bobtail) gehalten, aber meine Familie hat die Engänder dann schnell aufgeklärt (wusste gar nicht, dass sie so gut Englisch können). Die Leute fanden mich sssoooo sweet, mich kleinen fluffy-doggy und ich habe die vielen Streicheleinheiten genossen.

 


 

 

Herrchen ganz erschöpft und ich überlege, wo ich am besten ins Hafenbecken springen kann.

 

Zum Frühstück musste ich immer im Zimmer bleiben. Abends jedoch hat sich meine Familie immer einen Pub zum Essen ausgesucht oder selbst ein Picknick veranstaltet. Da konnte ich dann immer dabei sein. Diese Pubs sind einfach klasse. Meistens schon uralt mit ganz viel Geklunker an den Wänden mit ganz viel Atmosphäre. Was mir auch gut gefallen hat, das jeder Raum mit einem Kamin geheizt wird. Allerdings natürlich nur im Winter. 

 

 


 

Ich habe schon einmal Probeliegen vor solch einem schönen Kamin gemacht. Ich war auch wirklich sehr kaputt an diesem Tag.


 

Nach 2,5 Wochen mit meiner Familie von morgens bis abends zusammen kam dann wieder die Heimreise. Die war schon sehr anstrengend, aber als wir zuhause ankamen standen meine beiden kleinen Herrchen im Garten und es kam zu einer Never-Ending-Begrüßungs-Zeremonie. Ich hab mich soooooo gefreut, die beiden zu sehen und wieder in meinem eigenen Garten zu toben.
Im nächsten Jahr steht dann Herrchens Wunsch auf der Urlaubsliste. Dann gehts in die Berge. Das soll ja auch sehr schön sein, wie uns Sam und Fiona (meine Wällerfreunde aus dem Wilden Süden) erzählt und mit Fotos eindrucksvoll geschildert haben. So long......

 

 

 

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