Wäller von den Muschelsuchern
/


 

 

Ein Welpe kommt nachhause.


                           Anschaffungen-Tipps-Vorbereitung

Wenn Sie sich entschlossen haben einen Welpen bei sich aufzunehmen, sollten  vorher einige Vorbereitungen getroffen werden.
Das Haus, die Wohnung und der Garten sollte „welpensicher“ gemacht werden. Einige Welpen interessieren sich sich kaum für Einrichtung und Gegenstände und Pflanzen, die meisten aber sind sehr neugierig und testen jeden Gegenstand erst einmal.
In jedem Haushalt und in jedem Garten oder auf dem Balkon gibt es für einen Welpen viele Gefahrenquellen , dazu gehören:
- Stromkabel, Stromquellen/ Telefonkabel, PC-Kabel
- Haushalts- und Reinigungsmittel
- Medikamente
- Giftige Pflanzen und Lebensmittel (z.B. Schokolade)
- Andere giftige Flüssigkeiten (dazu zählen auch mit Gel gefüllte Kühl- oder Wärmekissen)
- Plastiktüten.
Gefahrenquellen sollten weggeschlossen werden oder zumindest unzugänglich gemacht werden. Stromkabel sollten gesichert sein.
Bei uns hat es sich bewährt dem Züchter ein Handtuch oder ein getragenes T-Shirt bei einem Besuch mitzubringen. Dies wird dann in den letzten Nächten zur Hündin und den Welpen mit in den Schlafbereich gelegt.

 

                     Anschaffung und Zubehör– was benötigt so ein kleiner Welpe?

- Körbchen/ Hundedecke (für die ersten Nächte vielleicht einen einfachen kleinen Karton, der neben dem Bett stehen kann).
- Welpenfutter (vom guten verantwortungsvollen Züchter bekommt man für die ersten Tage Futter für den Welpen mit, damit man sich in Ruhe überlegen kann, ob man mit dem Futter klar kommt und um dem Welpen neben der ganzen Aufregung nicht noch unnötig mit neuem Futter und eventuellen Bauchbeschwerden zu konfrontieren).
- stabile Näpfe für Wasser und Futter
- Leine und Geschirr oder Halsband
- Spielzeug
- Bürste
- Transportbox/Sicherheitsgurt für das Auto
- viel Küchenrollen

Und nicht vergessen den Hund bei der Gemeinde anzumelden. Auch eine Haftpflichtversicherung ist Pflicht.
Auch sollte man schon wissen, wo der nächste Tierarzt  seine Praxis hat und wo eine gute Hundeschule ist.


                                         Der kleine Welpe wird abgeholt

Die meisten Welpen werden ja mit dem Auto von ihrem Züchter abgeholt.
Wer an ein Handtuch oder ein T-Shirt  bei Züchter gelassen hat, nimmt dieses nun wieder mit nachhause und legt es in den Karton oder in das Körbchen, welches die ersten Nächte neben dem Bett steht. Dann hat der Welpe den Geruch der Mutter und der Geschwister bei sich und wird bestimmt ruhiger schlafen.
Es hat sich bewährt, dass sich derjenige, der sich in Zukunft hauptsächlich mit dem Hund beschäftigen wird (füttern, Erziehung und Hundeschule) mit dem Welpen auf dem Arm auf die Rückbank setzt. Vielleicht schläft der Hund schon bald auf dem Schoß oder auf der Rückbank ein.
Setzen Sie sich im Sommer nicht auf die Sonnenseite sondern in den Schatten. Bitte bedenken Sie dieses auch, wenn der Hund auf Reisen mitgenommen wird – ein Hund leidet wenn er im direkten Sonnenschein im Auto sitzen muss.
Einige bleiben auch wach und schauen in die Weltgeschichte. Manch ein Welpe hat auch schon einige Zeit geweint. Alles ist möglich. Bei letzterem bewahren Sie bitte Ruhe – der Kleine vermisst einfach seine Familie und hat Angst vor dem Neuen was kommt.
Es hat sich auch bewährt mehrere Rollen Küchenpapier und eine verschließbare Plastiktüte mitzuführen (manche Welpen spucken ihr Frühstück wieder aus).

Falls sie länger unterwegs sind bedenken Sie, dass der kleine Hund auch einmal Pipi machen muss. Wenn Sie dann auf einem Rastplatz oder in einem Feldweg Pause machen nehmen Sie ihn unbedingt an die Leine. Dann setzen Sie in ins Grüne, damit er sein Geschäft machen kann.
Dann sollte man ihm auch unbedingt etwas zum Trinken anbieten.

 

                                         Der Welpe ist da, und nun?



Es kann sein, dass sich der Welpe, wenn Sie zuhause angekommen sind, erst mal lösen muss. Bringen Sie ihn gleich zu den Platz, an dem er sein Geschäft in Zukunft machen darf. Wenn er nun Pipi gemacht hat, wird er von dort aus seinen Garten oder seine Wohnung erkunden wollen. Lassen Sie ihm dafür viel Zeit.
Der Welpe setzt die ersten Schritte in sein neues Zuhause.
Für den Kleinen ist das alles erst mal neu, überall völlig neue Eindrücke, neue Umgebung, andere Gerüche und Geräusche. Machen Sie es ihrem Welpen an diesem ersten Tag möglichst angenehm und einfach. Laden Sie nicht gleich die ganze Verwandtschaft zum gucken ein, auch wenn es schwer fällt. Lassen Sie dem Welpen die Zeit die er braucht um sich langsam einzugewöhnen. Sicher wird er die Umgebung erst mal ausgiebig erkunden und beschnüffeln, geben Sie ihm Zeit. Ist er damit fertig können sie ihm schon mal Schlaf- und Futterplatz zeigen. Wasser sollte immer zur Verfügung stehen. In Punkto Fütterungszeiten behalten Sie die ersten Tage am besten den Rhythmus des Züchters bei.
Hüten Sie sich davor ihren Welpen an diesem Tag machen zu lassen was er will, die Regeln die Sie aufstellen, sollten vom ersten Tag an mit liebevoller Konsequenz durchgesetzt werden. Wenn Sie nicht wollen, dass der Hund später in das Bett soll, lassen Sie ihn auch jetzt nicht in das Bett. Bedenken sie, dass der Hund noch größer wird.

Wenn der Welpe sich ausruhen und schlafen will, lassen Sie ihn. In ein bis zwei Stunden wird er wieder aufwachen und dann können Sie sich weiter aneinander gewöhnen und spielen.